Was sich derzeit in der Top-Gastronomie abspielt gleicht einer kleinen Revolution: Neben der technisch ausgefeilten Molekularküche und der fortwährenden Huldigung an die mediterranen Grundlagen für jede gute Küche hat eine neue Einfachheit ihren Platz erobert. Symbol dieser neuen Küche ist René Redzepi mit dem NOMA in Kopenhagen. Der Starkoch bezieht viele Waren von kleinen Bioherstellern und setzt auf Geschmacksakzente aus der Natur.
mehr »34 % des dänischen Bioumsatzes kamen 2009 aus Milchprodukten ( 4 % weniger als Vorjahr ) 22 % aus Obst Gemüse ( plus 2 % ) 15 % aus Reis, Brot, Mehl und Flocken ( auch 2 % Plus ), 7 % aus Fleisch ) Minus 2 % ) % aus Eiern ( minus 1 % ) und dafür 17 % aus sonstigen Bio-Produkten. Viele der Prozent-Verschiebungen sind eher Verschiebungen im Preis geschuldet als Änderungen im Konsumverhalten der Verbraucher.
mehr »Jetzt wäre die Zeit für Innovationen und Bewegung - auch im Lebensmitteleinzelhandel. So wie es die noch immer wirtschaftlich schlechter dastehenden Franzosen machen, wo etwa Carrefour jetzt neue Marktformate testet.
mehr »Den Biokonsum können wir derzeit gar nicht anders messen als beispielsweise als Anteil an den verkauften Lebensmitteln oder als jährliche Pro-Kopf-Ausgabe pro Bürger und Bio-Lebensmittel. Über die Realität sagt das wenig aus, weil es den Anschein erweckt, als ob jeder Bürger jeden Monat sozusagen per Zufall ein paar Euro für Bio-Lebensmittel ausgäbe. Interessant sind vor allem die Menschen, die mit Bio-Lebensmitteln leben.
mehr »Wie kann man besonders glaubwürdig für Bio-Produkte werben? Die französische Bio-Agentur hatte da eine besonders gute Idee. Im Sommer liefen insgesamt 20 Werbespots, überwiegend mit in der Öffentlichkeit nicht weiter bekannten Bio-Herstellern und Landwirten, mit einen Laden, einer Mutter in einem kinderreichen Haushalt, mit Menschen auf Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.
mehr »Wir haben es ausgetestet. Die Bio-Sortimente in Frankreich sind lebensnäher geworden: In Milchprodukten bieten sie inzwischen ein Basisangebot mit dem man leben kann, auch preislich, Bio-Fleisch und -Wurst ist prima entwickelt. Obst und Gemüse kommen ebenfalls mit einem deutlich verbesserten Bio-Angebot. Man wird vielleicht nicht immer verwöhnt, aber die Basisangebote sind da und teilweise auch in richtig guter Qualität.
mehr »Sehr oft war es nicht die schlechteste Lösung, wenn die Ehefrau eines früh verstorbenen Unternehmers seine Stellung einnahm. Für ein Familienunternehmen, das in der Regel ganz anders handelt als ein von angestellten Managern geführtes Unternehmen, ist dies ohnehin die passendere Lösung.
mehr »Fünf neue Sorten von Genmais dürfen künftig nach Europa eingeführt werden. Das hat die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel entschieden. Der genetisch veränderte Mais darf somit in der EU verzehrt, verarbeitet oder verfüttert, aber nicht angebaut werden.Die Euripäische Kommission war gefragt, in dieser Angelegenheit zu entscheiden, weil es zuvor im Rat der Mitgliedstaaten wie üblich zu einem Patt kam.
mehr »Man kann nicht sagen, es läge an mangelndem Interesse der Profis, wenn jetzt erneut der Abstand zwischen Bio-Marken und Herstellernamen sich wieder mehr als verwischt. Das interessierte Fachpublikum sucht sich seine Themen und man sieht immer wieder mit Verwunderung, wie manche der ganz großen Absender es nicht verstehen, eine wenigstens die Fachwelt packende Geschichte ihrer Bio-Herkunft und ihrer Besonderheit zu erzählen.
mehr »Das gute Abschneiden der deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft, das hochsommerliche Wetter sowie die positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt stimmen die Bundesbürger positiv. Die Konjunkturerwartung steigt im Juli deutlich. Auch die Einkommensaussichten legen signifikant zu und gleichen damit die Verluste aus dem Vormonat aus. Die Anschaffungsneigung muss dagegen leichte Einbußen hinnehmen.
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