Der Bio-Umsatz in Österreich erreichte - trotz Wirtschafts-krise - 2009 das neue Rekord-hoch von 984,2 Millionen Euro. Die Branche freut sich über Umsatz-zuwächse bis zu 15 Prozent.
mehr »Deutschland: immer mehr Bioprodukte kommen im SB-Bereich an. Zum Auftakt der Bioangebote im Lebensmitteleinzelhandel gab es in manchen Bereichen auch eine Renaissance der Thekenangebote. Gerade bei Bio-Käse schienen die Theken richtig gut punkten. Inzwischen zeichnet sich ein signifikanter Trend zur Selbstbedienung ab. Das hat sich schon früh bei Bio-Fleisch und Biowurst gezeigt.
mehr »Das 2001 eingeführte Biosiegel wirkt - und zwar direkt aufs Gehirn. Das zeigen Forscher der Universitäten Bonn und Greifswald in einem Experiment mit insgesamt 30 Personen. Das Logo stimuliert demnach einen Teil des Belohnungsystems im Gehirn, das so genannte ventrale Striatum. Diese Aktivierung spiegelt sich auch im realen Kaufverhalten wieder: Im Schnitt waren die Teilnehmer bereit, 45 Prozent mehr Geld für Produkte mit dem Siegel zu zahlen.
mehr »Das Krisenjahr 2009 war die Bioentwicklung in Frankreich erstaunlich: Die Zahl der Anbauer stieg über 20 % an, die Bio-Anbaufläche nahm zu, die Zahl der Flächen in Umstellung zeigt die schönen Reserven für die Zukunft. Die Bio-Entwicklung erfaßt nun auch Ostfrankreich. Der Süden legt weiter zu: In der Vorzeigeprovinz Provence-Alpes-Côte dÁzur steigt der Bioanteil an der gesamten Landwirtschaft auf nahezu 9 %.
mehr »Rein theoretisch haben Bio-Marken-Angebote auch 2010 gute Chancen zu wachsen. Die einstige Motorentätigkeit der Discounter in Sachen Bio-Eigenmarken läuft derzeit eher gebremst. Die etablierteren Marken kommen in unserem Fachrating zwar auf die vorderen Plätze, doch mit schrumpfender Aktualität.
Interessante Marken benötigen jedoch eine beständige Aktualität beim Fachpublikum, um auf Dauer im "relevant set" der Player zu bleiben.
mehr »Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundes-ernährungs-ministeriums wurde deutlich, dass über 90 Prozent der Bürger die derzeitige Kennzeichnung von Schinken-Imitaten für nicht ausreichend halten. "Das Ergebnis der Umfrage bestärkt mich in der Auffassung, dass eine europaweit verbindliche und für alle Verbraucher verständliche Kennzeichnung von Schinken- und Käse-Imitaten dringend notwendig ist", erklärte Aigner heute in Berlin.
mehr »Mit dieser These markierte Biospezialistin Arndt-Rausch - The Nielsen Company - vor den versammelten Zuhörern der Jahres-versammlung des Industrie-Kontors IKO die augenblickliche Lage des immer noch wachsenden Bioangebots in Deutschland. „In den ersten Jahren kam das Wachstum aus dem stets erweiterten Produktangebot, danach aus der Ausweitung der Distribution über immer mehr Verkaufsstellen. Heute müssen Bioprodukte durch steigenden Abverkauf pro Produkt glänzen."
mehr »Der Verkauf ökologischer Nahrungsmittel ist in Dänemark in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und hat sich seit 2005 verdoppelt. Zuletzt mit einem Wachstum von 5,7 Prozent während der Finanzkrise 2009 - wie die offizielle Statistik zeigt.„Ein Wachstum von 5,7 Prozent ist in einem Markt, in dem im Großen und Ganzen alle Warengruppen unter massivem Druck standen, beeindruckend.
mehr »Gerade für den Biomarkt ist Stevia als eine rein pflanzliche Süßung schon länger als interessante Option gehandelt worden. Da die Substanz in der EU unter die Novel-Food-Verordnung fiel, konnten bislang Stevia-Produkte nur in nachweislich eingeführtten Verbindungen genutzt werden. Eine wesentliche Ausnahme waren gewisse Stevia-Tees.
mehr »Nein, bei den Honigpops war die Belastung mit Pestiziden für konventionelle wie Bio-Produkte kein Problem. Überall lupenreine Werte. Dafür aber dann andere Belastungen bei der konventionellen Ware. Dort ist selbst das alte Thema Acrylamid immer noch nicht ausgestanden. 3 von 4 Bioprodukten sind übrigens auch kalorienärmer als die konventionellen Vergleichsprodukte, weil sie weniger süß sind. Alle Informationen im Detail finden sich im Juni-Heft von Ökotest.
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