
Die Herstellung des Moron findet ausschliesslich nach alter, traditioneller Art und Weise statt. Der Teig des Käses ist insofern speziell, als dass nicht auf Ausbeute geschaut wird, sondern auf die Qualität. Deshalb fällt der Käseanteil mit 8% Ausbeute gegenüber der gängigen Norm. von ca 10% erkennbar geringer aus. Der kernig herbe Geschmack gleicht diesen Verlust an Menge jedoch vollauf aus.Um dem uralten, überlieferten Rezept entsprechend Rechnung zu tragen, basiert der gesamte Verarbeitungsablauf streng nach alt hergebrachten Traditionen, nämlich in aufwendiger Handarbeit. Deshalb fallen die so hergestellten Räder mit einem variablen Gewicht zwischen 4 unf 5 kg Gewicht aus. Trotzdem für heutige Theken noch eine vorstellbare Größe.
Die traditionelle Verarbeitung garantiert den unverwechselbaren Gout dieser regionalen Biospezialität, die man in der Schweiz gerne jung mit einer Reifung von 3 bis 4 Monaten genießt, dessen nussiger Charakter jedoch nach überzeugung der Käsemeister vor allem bei der klassischen Reifung von 4 – 6 Monaten richtig zur Entfaltung kommt und der von Kennern auch noch gerne mit einer Reifezeit von 8 Monaten geschätzt wird.
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